Neue Facebook-Emojis: "Die machen die Nutzer noch gläserner"

Artikel vom 26.02.2016 Service

Auf Facebook gibt es jetzt zusätzlich zum "Like" noch weitere Reaktionen. Doch die haben nicht nur gute Seiten.

Seit kurzem gibt es auf Facebook zusätzlich zum normalen „Like“-Button auch noch „Emotionen“. Man kann also zum Beipiel „haha“ auswählen, wenn man was lustig findet oder „traurig“ wenn der Beitrag weniger schön ist. Diese neuen Emojis haben aber auch negative Seiten – „Sie machen uns noch gläserner“, sagt Big Data Forscher Stefan Rüping.

 

Schon ein „Like“ kann einiges über einen Facebook-Nutzer aussagen. Man erfährt was er gerne mag, was ihn interessiert und bewegt. Mit den zusätzlichen Buttons kann Facebook die Lupe jetzt noch genauer auf den Nutzer halten.

 

„Man versucht(...), die Leute dazu zu überreden, überhaupt etwas zu sagen.“ Mit Hilfe der neuen Reaktionen schafft es das soziale Netzwerk laut Rüping, auch in Fällen bei denen ein „Like“ unpassend ist, eine Reaktion des Nutzers zu bekommen. „Dadurch, dass ich jetzt sagen kann: ´gefällt mir nicht´ beziehungsweise ´macht mich traurig oder wütend´, sind vermutlich viel mehr Leute bereit, überhaupt etwas zu sagen. Und so geben sie in der Masse mehr Informationen preis.“ Und diese Informationen kann Facebook dann zum Beispiel für Werbezwecke verwenden.

 

Ob das Unternehmen dann auch wirklich viel mehr über jede einzelne Person erfahren kann, ist laut dem Experten unklar. „Facebook gibt den Nutzern damit zumindest noch mehr Möglichkeiten, Informationen herauszugeben.(...) Inwieweit die Leute das dann auch wirklich tun, und ob diese Informationen wirklich sinnvoll sind, das muss sich noch zeigen.“


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