Seehofer: BMW Initialzündung für Niederbayern

Artikel vom 12.01.2017 Regionalnachrichten

50 Jahre BMW in Niederbayern. Die Jubiläumsfeier im Dingolfinger BMW-Werk hat begonnen.

In Anwesenheit des bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer sagte BMW-Chef Harald Krüger, es sei mutig gewesen, 1967 die Goggomobil-Fabriken von Hans Glas in Dingolfing und Landshut zu übernehmen und sich in Niederbayern anzusiedeln.
Aber heute spielten die beiden Werke als Kompetenzzentren für Leichtbau und Elektromobilität eine Schlüsselrolle im BMW-Konzern.
BMW habe dort mehr als 20 000 Arbeitsplätze geschaffen, über zehn Milliarden Euro investiert und inzwischen zehn Millionen Fahrzeuge gebaut.

Seehofer sagte, die Übernahme der Glas-Autofabriken durch BMW sei eine Initialzündung für die damals strukturschwache Region gewesen.

Das läge auch an den niederbayerischen Arbeitern.

Seehofer wörtlich zu BMW Chef Krüger:
Die Mitarbeiter, die Sie haben, gehören zum besten, was man auf dieser Erde finden kann.

In Dingolfing laufen jährlich 360 000 BMWs von der 3er- bis zur 7er-Baureihe vom Band.
Dingolfing sei "das Schlüsselwerk bei den Plänen des Unternehmens für das Modellangebot in der Ober- und Luxusklasse", sagte Vorstandschef Krüger.
In den beiden niederbayerischen Werken baut BMW auch Elektromotoren und Batterien für seine Elektro- und Hybridautos.

In Dingolfing werden auch alle Rolls-Royce-Karosserien gefertigt.
Zudem ist es das zentrale Ersatzteillager für die BMW-Händler weltweit.

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