Tipps gegen Einbrüche

Artikel vom 24.10.2016 Service

Nach der Zeitumstellung wird es früher dunkel und das heißt, die Einbruchsaison beginnt.

Kleine Massnahme - große Wirkung

    Mehr als ein Drittel der Einbrüche wird wegen einfacher Sicherheitsmaßnahmen der Bewohner und durch die Aufmerksamkeit der Nachbarn im Anfangsstadium abgebrochen.





        • Fenster & Türen - Schnelles Handwerk

    Ein geübter Einbrecher braucht weniger als 15 Sekunden, um sich über ein normales Fenster oder eine normale Tür Eintritt zu verschaffen.

        • Kurze Abwesenheit - schneller Einbruch

    Ein Einbruch dauert nicht lang, darum auch bei kurzen Abwesenheiten das Haus immer vollständig verriegeln. Die Zeit, in der man nur kurz einkaufen ist, reicht für einen Einbruch.

Sicherheitsmaßnahmen für das eigene Haus

        • Terrassentüren

    Terrassentüren befinden sich oft an der Rückseite des Hauses und sind daher schwer einsehbar. Außerdem haben viele keine „Pilzkopfverriegelung“, die ein Aufhebeln der Tür verhindert. Mit Zusatzschlössern an der Griff- und Scharnierseite können solche Türen problemlos nachgerüstet werden.

        • Nebeneingangstüren

    Jede Tür, die direkt ins Haus führt, egal ob Haupt- oder Nebeneingangstür, muss ausreichend gesichert sein. Das gilt auch für Verbindungstüren zwischen Garage und Haus! Empfehlung: Sicherheitstüren, die nach ÖNORM B 5338 (bzw. EN 1627) geprüft wurden und Widerstandsklasse (WK) 3 haben.

        • Gekippte Fenster

    Vor dem Verlassen des Hauses alle Fenster vollständig schließen. Achtung: Steigt ein Einbrecher über ein gekipptes Fenster ein, ist der Schaden in der Regel nicht durch die Versicherung gedeckt.

        • Beleuchtete Fenster

    Licht im Haus signalisiert, dass jemand zuhause sein könnte, das schreckt Einbrecher ab. Empfehlung: Das Licht in einem Zimmer brennen lassen, wenn man nicht zuhause ist.

        • Stachelige Bepflanzung unter dem Fenster

    Sträucher unter dem Fenster behindern den Einbrecher. Sie knicken leicht ein und rascheln. Achtung: Bäume können allerdings zur Aufstiegshilfe werden!

        • Schlüsselverstecke

    Einbrecher kennen alle beliebten Verstecke (Türmatte, Blumentopf…) für Schlüssel. Niemals einen Schlüssel im Außenbereich verstecken

        • Dunkle Nischen

    Dunkle Nischen sind optimale Verstecke, um unbeobachtet zu bleiben. Dort können Einbrecher in Ruhe den optimalen Moment für den Einbruch abwarten.

        • Überfüllter Briefkasten

    Volle Briefkästen signalisieren, dass die Bewohner nicht zuhause sind – ein optimaler Zeitpunkt für einen unbemerkten Einbruch. Weitere Anzeichen von Abwesenheit: ungemähter Rasen, Laub oder Schnee am Weg zur Haustüre. Bei Abwesenheit Freunde oder Nachbarn bitten, die Post regelmäßig zu holen, gelegentlich Rasen zu mähen, Laub zu rechen oder Schnee zu schaufeln.

        • Gartentüre

    Wenn ein Einbrecher über eine versperrte Gartentür klettert, kann das Aufmerksamkeit erregen. Unversperrte Türen helfen dem Einbrecher, weil er schnell durchschlüpft und durch Zäune und Hecken vor den Blicken der Nachbarn geschützt ist.

        • Alarmanlage

    60% der Täter brechen nicht in alarmgesicherte Häuser ein. Eine Alarmanlage schlägt aber erst an, wenn der Täter bereits im Haus ist. Man sollte darum nicht auf mechanische Sicherheitsmaßnahmen verzichten. Achtung: Alarmanlagen müssen aktiviert sein, um zu helfen!

        • Gartenhecke

    Bäume, Sträucher und Büsche bieten dem Einbrecher Versteckmöglichkeiten und dienen als Sichtschutz, daher sollte man sie auf 80cm Höhe zurückschneiden. Zäune dagegen können schwerer überwunden werden und bieten weniger Sichtschutz.

        • Kellerfenster

    Fenster der Widerstandsklasse 3 bieten einen sehr guten Einbruchsschutz. Bei älteren Fenstern kann z.B. durch Gitter oder Fensterstangen nachgerüstet werden. Vor allem niedrige Fenster, zum Beispiel im Keller oder Erdgeschoss, sollten gesichert werden.

        • Eingangstür

    Ein geübter Einbrecher braucht weniger als 15 Sekunden, um sich über eine normale Tür Eintritt zu verschaffen. Vor allem Türen mit einem hervorstehenden Zylinder, den man leicht abbrechen kann, sind ein Kinderspiel. Eine Sicherheitstür, die nach ÖNORM B 5338 (bzw. EN 1627) geprüft wurde und Widerstandsklasse (WK) 3 hat, bietet den besten Schutz.

        • Beleuchtung

    Eine gute Straßen- und Hausbeleuchtung ist sehr wichtig! Energiesparlampen gehen zu langsam an. Kräftiges Licht wie Scheinwerfer oder LED schlagen Einbrecher hingegen in die Flucht.

        • Garage

    Das Garagentor sollte grundsätzlich geschlossen sein – vor allem, wenn die Garage direkt mit dem Haus verbunden ist. Schlüsselschalter, mit denen manche Garagen verriegelt sind, kann ein Einbrecher leicht kurzschließen. Besser sind Schlösser mit Codeeingabe.

Sicherheitsmaßnahmen für die Wohnung

        • Türspion

    Mit einem Türspion lässt sich beobachten, wer vor der Tür steht. Vor dem Aufmachen immer einen kurzen Blick durch den Spion werfen und nach dem Anliegen fragen!

        • Altbau Flügeltüren

    Flügeltüren, die es meistens in Altbauten gibt, sind sehr leicht aufzubrechen. Ein Balkenschloss als zusätzliche Sicherung macht einen Einbruch wesentlich schwerer.

        • Sicherheitstür mit Mehrfachverriegelung

    Auf der sicheren Seite ist man mit einer Sicherheitstür mit Mehrfachverriegelung, die nach ÖNORM B 5338 (bzw. EN 1627) geprüft wurde und Widerstandsklasse (WK) 3 oder 4 hat. Diese Türen sind nur sehr schwer aufzubrechen.

        • Türschild mit Namen

    Anhand der Namensschilder lässt sich im Internet schnell mehr über ein potenzielles Einbruchsopfer rausfinden Darum ist es keine gute Idee, Informationen über Urlaube und/oder teure Anschaffungen wie Schmuck etc. in den sozialen Netzwerken zu posten.

        • Türzylinder

    Ein geübter Einbrecher braucht weniger als 15 Sekunden, um sich über eine normale Tür Eintritt zu verschaffen. Besonders Türen mit hervorstehendem Zylinder oder von außen verschraubten Türbeschlägen sind ein Kinderspiel – hervorstehende Zylinder kann man abbrechen, Türbeschläge lassen sich einfach abschrauben um an den Zylinder zu kommen. Eine Sicherheitstür, die nach ÖNORM B 5338 (bzw. EN 1627) geprüft wurde und Widerstandsklasse (WK) 3 hat, bietet hier den besten Schutz.

        • Überfüllter Briefkasten

    Volle Briefkästen signalisieren, dass die Bewohner nicht zuhause sind – ein optimaler Zeitpunkt für einen unbemerkten Einbruch. Bei Abwesenheit am besten Freunde oder Nachbarn bitten, die Post regelmäßig zu holen.

        • Schlüsselverstecke

    Einbrecher kennen alle beliebten Schlüsselverstecke (Türmatte, Blumentopf,…). Niemals einen Schlüssel im Außenbereich verstecken!

        • Aufgestellte Türmatten

    Aufgestellte Türmatten, die nach dem Putzen nicht wieder hingelegt wurden, sind ein Zeichen für Abwesenheit. Wer länger weg ist, bittet am besten die Nachbarn, die Türmatte wieder hinzulegen, nachdem der Gang geputzt wurde.

        • Werbung an der Tür

    Werbung an der Tür ist ein Zeichen für Abwesenheit. Wer länger auf Urlaub ist, sollte die Nachbarn bitten, Werbesendungen von der Tür zu entfernen.

Sicherheitsmaßnahmen im Innenbereich

        • Spezialfall Dachterrassenwohnungen

    Dachterrassenwohnungen sind besonders einbruchgefährdet. Das Haustor ist kein Hindernis und die Feuerleiter ist oft unbeobachtet. Gut gesicherte Terrassentüren sind daher besonders wichtig.

        • Terrassentüren

    Terrassentüren befinden sich oft an der Rückseite des Hauses und sind daher schwer einsehbar. Außerdem haben viele keine „Pilzkopfverriegelung“, die ein Aufhebeln der Tür verhindert. Mit Zusatzschlössern an der Griff- und Scharnierseite können solche Türen problemlos nachgerüstet werden.

        • Gekipptes Fenster

    Vor dem Verlassen des Hauses alle Fenster vollständig schließen. Achtung: Steigt ein Einbrecher über ein gekipptes Fenster ein, ist der Schaden in der Regel nicht durch die Versicherung gedeckt.

        • Privatsphäre

    Ein Einbruch ist ein Eindringen in die Privatsphäre. Für viele Menschen ist das viel schlimmer als die Tatsache, dass etwas gestohlen wurde. Wer sich nach einem Einbruch nicht mehr sicher fühlt, findet z.B. hier Hilfe: www.weisser-ring.at

        • Tresor

    Wertgegenstände sind in einem Tresor gut verwahrt. Den Schlüssel nicht in der Nähe des Tresors verstecken. Beim Tresorkauf auf die Prüfplakette achten!

        • Bargeld

    So wenig Bargeld wie möglich in der Wohnung aufbewahren! Größere Beträge verwahrt man am besten im Tresor.

        • Versperrte Innentüren

    Versperrte Innentüren sind kein guter Schutz. Ist ein Einbrecher einmal im Haus, bricht er Innentüren einfach auf und richtet dadurch noch größeren Schaden an.

        • Schmuck in Schlafräumen & Badezimmer

    Einbrecher durchsuchen meistens alle Räume. Der geeignete Aufbewahrungsort für Schmuck ist der Tresor.

        • Wertgegenstände & Eigentumsverzeichnis

    Jeder sollte ein Eigentumsverzeichnis über seine Wertgegenstände und Dokumente anlegen. Nach einem Einbruch kann dadurch leicht festgestellt werden, welche Gegenstände gestohlen wurden. Anhand der Gerätenummern können Geräte später wieder identifiziert werden. Fotos der Wertgegenstände sind eine gute Ergänzung.


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