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Freisingerin geht Trickbetrügern ins Netz

Gestern Vormittag klingelt bei einer Rentnerin in Freising das Telefon.
Am anderen Ende: angeblich ein Polizist.
Der erzählt der 80-Jährigen, dass es unbedingt nötig sei ihr Geld auf Echtheit prüfen zu lassen.
Die ältere Dame glaubt dem Trickbetrüger schließlich und geht zur Bank, um 20.000 Euro abzuheben.
Das Geld nimmt ein weiterer Täter in Empfang und verschwindet damit.
Beschreiben kann die Rentnerin ihn nicht.
Die Polizei warnt noch einmal eindringlich vor solchen Trickbetrügern.

Um nicht Opfer eines solchen Betrugs zu werden gibt die Kriminalpolizei Erding, die in diesem Fall die Ermittlungen übernommen hat, folgende Tipps:

  • Seien Sie grundsätzlich misstrauisch bei derartigen Anrufen!
  • Gelegentlich wird auf Telefondisplays durch einen technischen Trick die Nummer 110 angezeigt. Beachten Sie hierzu, dass die Polizei Sie niemals unter der Notrufnummer 110 anruft!
  • Beenden sie im Zweifelsfall das Gespräch schnellstmöglich, ohne persönliche Daten bzw. Informationen über vorhandene Wertgegenstände oder Bargeld preiszugeben!
  • Gehen Sie nicht auf Forderungen zur Überweisung oder Übergabe von Geldbeträgen ein!
  • Die echte Polizei fordert niemals Bargeld, Überweisungen oder Wertgegenstände von Ihnen!
  • Übergeben Sie niemals Geld oder Wertgegenstände an unbekannte Personen!
  • Rufen Sie im Zweifelsfall die Polizei unter einer dem Telefonbuch entnommenen Telefonnummer an, in eiligen Fällen auch unter der Notrufnummer 110 – benutzen sie dabei aber nicht die Rückruftaste, sonst landen Sie möglicherweise wieder bei den Betrügern!
  • Lassen Sie grundsätzlich keine Unbekannten in Ihre Wohnung!
  • Gesundes Misstrauen ist keine Unhöflichkeit: Fordern Sie von angeblichen Amtspersonen, zum Beispiel Polizisten, den Dienstausweis!
  • Sprechen Sie auch mit ihren Angehörigen über das Phänomen und warnen Sie sie vor dem Vorgehen der Täter!