© Nationalpark Bayerischer Wald

Auf Samtpfoten durch den Bayerischen Wald

Tierfreunden geht da das Herz auf:
Die Luchse im Bayerischen Wald und im Böhmerwald scheinen sich pudelwohl zu fühlen.
Denn in dem Gebiet leben immer mehr Luchse.
Insgesamt 36 Tiere sind gezählt worden.
Deutlich mehr als bei der letzten Erfassung.
Aber wie werden in dem unwegsamen Gelände eigentlich Luchse gezählt?
Es gibt jede Menge Fotofallen und jeder Luchs hat eine einzigartige Fellzeichnung.

Anhand der Daten können die Nationalparke die Größe und den Zustand des Luchsvorkommens beobachten sowie nachverfolgen, wo sich die Tiere aufhalten und wie alt sie werden.
Eine Luchsin beispielsweise sei bereits 14 Jahre alt.
Der Nationalpark verweist darauf, dass der Bestand an Beutetieren in den vergangenen Jahren stabil geblieben sei.

Und das, obwohl Luchse angefahren oder sogar von gewissenlosen Menschen geschossen werden.