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Behörde warnt vor strahlenden Pilzen in Niederbayern

In den niederbayerischen Wäldern sind in diesen Tagen Leute mit Suchblick unterwegs.
Wir sind mittendrin in der Schwammerlsaison.
Und da kommt eine Warnung vom Bundesamt für Strahlenschutz.
Aufpassen, heißt es von der Behörde.
Das radioaktive Cäsium stammt aus dem Reaktorunfall in Tschernobyl vor 35 Jahren.
Vor allem im Bayerischen Wald strahlen die Pilze noch.

Das Umweltbundesministerium empfiehlt nicht mehr als 250 Gramm Wildpilze pro Woche zu essen.
Von größeren Mengen ginge jedoch nicht unmittelbar ein gesundheitliches Risiko aus, sagte eine Sprecherin des BfS.
Gelegentlich auch höher belastete Pilze zu verzehren, ist zwar nicht verboten.
Dennoch sollte man sich über die üblicherweise stärker belasteten Pilzarten informieren und sie im Wald stehen lassen, um eine unnötige Strahlenbelastung zu vermeiden, heißt es.

Das Umweltbundesministerium empfiehlt nicht mehr als 250 Gramm Wildpilze pro Woche zu essen.
Von größeren Mengen ginge jedoch nicht unmittelbar ein gesundheitliches Risiko aus.

Hohe Cäsium-Werte sind unter anderem bei Maronenröhrlingen, gelbstieligen Trompetenpfifferlingen und verschiedenen Schnecklingsarten gemessen worden, hieß es.