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Saugefährlich: Behörden bereiten sich auf Schweinepest vor

Corona hat Tierseuchen wie die Afrikanische Schweinepest in den Hintergrund gerückt.
Mittlerweile hat die tödliche Tierseuche aber Deutschland erreicht und auch die Behörden in der Region sind in Alarmbereitschaft.
Die Gefahr ist groß, dass die Schweinepest nach Bayern eingeschleppt wird.

Natürlich müssen die Schweinebauern gut aufpassen – aber auch wir können was tun.
Essenreste nicht in die Natur schmeißen.
Wenn es schlecht läuft, können Lebensmittel die Krankheit übertragen.

Auch im Veterinäramt des Landkreises Straubing-Bogen verfolgt man die Lage genau.
„Die Gefahr einer Einschleppung nach Bayern ist ungebrochen hoch“, sagt Martin Sansoni, Leiter des Veterinäramtes.

Da an der deutschen Ostgrenze in Brandenburg der Seuchenfall schon seit längerem nur noch 12 Kilometer auf polnischer Seite entfernt war, „ist das Übergreifen auf Deutschland eher eine Frage des Wann als des Ob gewesen“, betont Sansoni.
Im Landkreis sieht man sich für die Gefahr gerüstet:
So fanden in diesem Jahr im Januar und März bereits zwei Informationsveranstaltungen statt.