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Bevölkerung steht hinter dem Nationalpark

Der Nationalpark Bayerischer Wald ist ein echter Touristenmagnet.
Aber wie denken die Einheimischen über das Schutzgebiet?
Fühlen sie sich eingeschränkt oder sind die Regeln für sie okay?
Das ist jetzt untersucht worden:
Ergebnis:
Immer mehr Menschen stehen hinter dem Nationalpark – auch wenn sie nicht alles toll finden, sagt Nationalparkleiter Franz Leibl.

Wie die Akzeptanz gestiegen sei, zeige sich ganz deutlich an den gegebenen Antworten auf die Frage:
„Wenn es am kommenden Sonntag eine Abstimmung über das Weiterbestehen des Nationalparks geben würde, wie würden Sie abstimmen?“
90,4 Prozent der Bewohner im Altpark (Gebiet gegründet 1970 zwischen Rachel und Lusen) sprachen sich für ein Weiterbestehen des Parks aus, 2008 waren es noch 81 Prozent.
Im Erweiterungsgebiet (gegründet 1997 im Falkensteinbereich) sprachen sich 81,3 Prozent der Befragten für einen Erhalt aus, knapp zehn Prozent mehr als noch im Jahr 2008.
„Letztendlich wollen 85,8 Prozent der einheimischen Bevölkerung, dass der Nationalpark weiter bestehen bleibt“, sagt Leibl.