Bilanz nach dem Gefahrgutunfall

Ein aufwendiger und nicht ungefährlicher Einsatz geht zu Ende.
Nach dem Gefahrgutunfall auf der A 3 bei Pocking können die Helfer durchatmen.
Gestern Abend ist der mit Unkrautvernichter und Farbe beladene LKW-Anhänger in Flammen aufgegangen.
Probleme machen den Helfern nicht nur das Feuer und die auslaufende Chemie – bei der klirrenden Kälte wird das Löschwasser schnell zu gefährlichem Blitzeis.

Mittlerweile sind die kontaminierte Erde und die restliche Ladung geborgen.
Experten des Wasserwirtschaftsamtes untersuchen jetzt, ob noch weitere Maßnahmen an der Unfallstelle nötig sind.
Wer wegen des Unfalls im Stau gesteckt hat, ist von Helfern versorgt worden.

Am Standstreifen im Bereich der Brandstelle entstand am Fahrbahnbelag oberflächlicher Schaden, die Fahrbahn selbst blieb weitestgehend unbeschädigt.
Außerdem bleibt in diesem Bereich eine entsprechende Gefahrenbeschilderung mit Geschwindigkeitsreduzierung.

Der Sattelaufleger brannte komplett aus, der Sachschaden beläuft sich auf rund 30.000 Euro, verletzt wurde bei dem Brand niemand.
Die Zugmaschine konnte der 25-jährige rumänische Lkw-Fahrer noch rechtzeitig abkoppeln und in Sicherheit bringen.