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Brückenwanderung in Niederviehbach

Es sieht fast etwas dramatisch aus:
In Niederviehbach steht eine Gruppe Männer an einem Abgrund.
Die Herren befinden sich auf den Resten der alten Isarbrücke, die gerade abgerissen wird.
Landrat Heinrich Trapp hat sich angeschaut, wie es mit dem sieben Millionen Euro-Projekt vorwärts geht.
Und - da ist alles im Zeitplan.

Die alte Brücke wird bis zur Flusssohle abgetragen.
Danach kommt ein 18 mal 30 Meter großes Schwimmponton aus den Niederlanden zum Einsatz, von dem aus die Bohrpfähle für die Gründung der neuen Brücke in der Endlage hergestellt werden.
Diese reichen 16 Meter in den Flussboden.
Während Fußgänger und Radfahrer die neue Brücke bereits nutzen können, muss der motorisierte Verkehr aktuell noch umgeleitet werden.
„Sobald es die Witterung zulässt und die neue Brücke fertig asphaltiert ist, werden wir den Verkehr dort wieder komplett freigeben“, sagt Landrat Heinrich Trapp.

Ganz am Ende der Bauzeit wird die neue Isarbrücke dann in die endgültige Lage verschoben.
Bis Juli soll die neue Isarbrücke in Niederviehbach fertig sein.

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Landrat Heinrich Trapp (3. von rechts) besichtigte die Baustelle mit (von links) Walter Hagl (Fa. Mayerhofer), Maximilian Sachsenhauser (Gde. Niederviehbach), Florian Mailhammer (Fa. Mailhammer), Niederviehbachs amtierendem Bürgermeister Johannes Birkner, Peter Schober (Fa. Mayerhofer) sowie Manuel Stanzel und Richard Wagner von der Tiefbauverwaltung des Landkreises.
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