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Brutale Räuber aus Niederbayern sollen lange ins Gefängnis

Im Prozess um den brutalen Raubüberfall auf ein Paar in seinem Haus bei Regensburg soll morgen das Urteil fallen.
Die Staatsanwaltschaft fordert lange Haftstrafen für die mutmaßlichen Täter aus Niederbayern.

Vier der fünf Angeklagten sollen jeweils für zehn Jahre hinter Gitter, dem Fünften könne man nichts nachweisen, er sei daher freizusprechen, so die Staatsanwaltschaft.
Die Angeklagten hatten gestanden, dass Ehepaar in ihrem eigenen Haus überfallen und beraubt zu haben.

Laut Anklage klingelte es an einem Septemberabend 2016  an der Haustür des Ehepaars.
Als der Mann öffnete, drängten ihn zwei der Angeklagten mit täuschend echt wirkenden Schreckschusspistolen bewaffnet und mit Masken vermummt zurück und schlugen ihn.
Ein dritter Maskierter stieg derweil durch ein Fenster ein und überwältigte die Ehefrau. Einer der Männer soll die am Boden liegende Frau auch noch sexuell belästigt und ihr mit Vergewaltigung gedroht haben.
Schließlich fanden die Täter den Tresor, öffneten ihn mit den erzwungenen Angaben des Hausherren und erbeuteten rund 30000 Euro an Bargeld und Münzen

Zwei Tätern wird in dem Verfahren außerdem ein Einbruch mit hoher Beute in Landshut zur Last gelegt.

Die Verteidiger plädierten auf etwas mildere Strafen.