Das ändert sich im Juni

Auch diesen Monat ändert sich wieder einiges – zum Beispiel beim Einkaufen oder auch Reisen:

E-Scooter kommen

Lang wurde darüber diskutiert, jetzt wird sich das Stadtbild in Deutschland grundlegend ändern. Ab dem 15. Juni sind Elektro-Tretroller erlaubt. Leihanbieter scharren schon mit der Hufe, um dann Städte wie Landshut mit ihren E-Scooter zu fluten. Auf dem Gehweg dürfen Sie damit jetzt doch nicht fahren, sondern nur auf Radwegen und auf der Straße. Da werden dann wohl einige Radler und Autofahrer fluchen. Denn viele E-Scooter sind nur um die 12 km/h schnell.

E-Scooter darf man übrigens erst ab 14 Jahren fahren. Eine Helmpflicht gibt es nicht. Aber die Elektro-Roller müssen versichert werden. Der ADAC rät allerdings noch, mit dem Kauf von E-Scootern zu warten, bis Händler offiziell zugelassene Modelle anbieten.

Höhere Mindestgebühren bei Amazon

Der Einkauf bei Amazon könnte für uns teurer werden! Das Onlineversandhaus führt ab 4. Juni eine Mindestgebühr für den Verkauf ein. Mindestens 30 Cent pro angebotenen Artikel müssen die Händler an den Konzern zahlen, unabhängig von dessen Wert. Lebensmittel und Medien wie Bücher oder DVDs sind aber von der Mindestgebühr ausgeschlossen!

Änderung bei Eurowings

Was bei den meisten Billig-Airlines schon längst normal ist, kommt jetzt auch bei Eurowings. Bei Buchungen ab dem 4. Juni sind Snacks und Getränke an Bord nicht mehr kostenlos. Das gilt auf Kurz- und Mittelstreckenflügen in der Economy Class. Und wer mit dem Basic-Tarif fliegt, muss sein Handgepäck womöglich beim Check-in abgeben. Zumindest kann es sein, dass Ihr es bei stark gebuchten Flügen nicht mehr in der Kabine mitnehmen dürft. Außerdem zieht Eurowings am Münchner Flughafen vom Terminal 2 ins Terminal 1 um.

Neue Regeln im Fußball

Das „International Football Association Board“ hat neue Regeln beschlossen, die ab dem 1. Juni gelten. So wird mal wieder an der Handspielregel herumgedoktert. So kann jetzt wieder unabsichtliches Handspiel bestraft werden. Per Hand erzielte Tore gelten grundsätzlich nicht mehr. Egal ob Absicht vorlag, oder nicht. Das gleiche gilt für Tore, bei deren Entstehung die Hand bei der angreifenden Mannschaft im Spiel war. Was Handspiel bei den Verteidigern anbelangt, da bleibt es Interpretationssache der Schiedsrichter.

Ab Juni bekommen auch Trainer und Offizielle an der Seitenlinie Gelbe und Rote Karten, wenn sie sich etwas zu Schulden kommen lassen.
Bei Freistößen dürfen Spieler der angreifenden Mannschaft nicht mehr in der Mauer stehen.

Und Spieler, die ausgewechselt werden, müssen das Spielfeld jetzt an der nächstgelegenen Auslinie verlassen. So soll es kein Zeitspiel mehr geben. Bislang gingen Spieler bei der Mittellinie auf der Seite der Trainerbänke raus.

Bei einem Elfmeter müssen Torhüter nur noch mit einem Fuß die Torlinie berühren, nicht mehr mit beiden. „Der Schiri ist Luft“, gilt nur noch bedingt. Wenn der Schiedsrichter angeschossen wurde, kann es unter Umständen Schiedsrichter-Ball geben. Und bei Abstößen oder Freistößen im eigenen Strafraum, muss den Ball nicht mehr den Sechzehner verlassen, bevor ihn ein Mitspieler berühren darf.