© Sara Weber

Der „Verspätungsschal“ gehört jetzt…

Wohl niemand hat Verspätungen der Bahn so anschaulich gemacht, wie diese Pendlerin aus Moosburg:
Für jede Unpünktlichkeit der Bahn hat sie ein Stück Schal gestrickt.
Mittlerweile ist der kunterbunte Verspätungsschal versteigert worden.
Für 7550 Euro!
Und ersteigert hat ihn – die Deutsche Bahn!
Für die zügige Übergabe sind schon die Weichen gestellt.
Und das Geld geht an die Bahnhofsmission.

Jeden Tag strickte die Frau zwei Reihen:
eine für den Hin- und eine für den Rückweg.
Bei weniger als fünf Minuten Verspätung nahm sie graue, bei fünf bis 30 Minuten rosafarbene und bei einer Fahrt, die mehr als eine halbe Stunde verspätet war, rote Wolle.
Ihre Tochter postete ein Foto des fertigen Schals auf Twitter, wo er begeisterte Reaktionen hervorrief.