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Die Kälte und ihre Auswirkungen

Eine eisige Nacht liegt hinter Niederbayern und der Region.
Am Großen Arber hat das Thermometer minus 20 Grad angezeigt.
Und auch tagsüber liegen die Temperaturen deutlich unter 0 Grad.
Auf die Tiere im Straubiner Tiergarten hat die Kälte unterschiedliche Auswirkungen.
Der Sibirische Tiger fühlt sich pudelwohl, Löwen und Zebras bleiben lieber in ihren Ställen.
Die Flamingos haben Hausarrest, weil ihr Teich zugefroren ist und sie einbrechen könnten.

Der plötzliche Kälteeinbruch könnte für die Tiere lebensgefährlich werden, heißt es von der Deutschen Wildtierstiftung.
Kleine Vögel wie etwa Meisen verbrennen in einer einzigen Frostnacht bis zu einem Fünftel ihres Körpergewichts. Auch die anstrengende Balz- und Brutzeit beginnt bald.

Da natürliche Wasserquellen wie Pfützen zugefroren sind, brauchen Vögel nicht nur Futter, sondern auch ein extra Glas Wasser.
Ein alter Suppenteller mit Wasser und einem Stein als Sitzgelegenheit kann als Vogeltränke dienen.
Neben Nüssen, Samen oder Haferflocken eignen sich  auch aufgeschnittenes Obst, Beeren und Rosinen als Futter für ausgehungerte Rotkehlchen und Amseln.
Speisereste oder Küchenabfälle dagegen seien tabu.