Die Landshuter Tafel hat offenbar kein Ausländerproblem.

Und auch das Dränglerproblem, wie in der Tafel der Großstadt Essen habe man hier nicht.
Das sagt Holger Peters vom Diakonischen Werk Landshut.
Und zwar deshalb, weil die Landshuter Tafel frühzeitig verschiedene Ausgabetermine eingeführt habe.
Das heißt an einem Tag kommen alleinstehende Frauen bzw. auch alleinerziehende Mütter mit Kindern, an einem anderen Tag alleinstehende Männer oder auch große Familien.
Ausserdem gibt es laut Peters in Landshut gestaffelte Ausgabetermine, jede Stunde eine andere farbige Markierung, die durchwechselt.
Peters glaubt, dass die Tafel in Essen einfach ein organisatorisches Problem hatte und deshalb einen Aufnahmestopp verhängt hat.
Das ganze sei auch medial etwas hochgekocht worden, meint Peters.