© KLINIKUM LANDSHUT

Ein Dankeschön für die Mitarbeiter des Landshuter Klinikums

Gibt es wegen Corona mehr Todesfälle?
In Landshut bisher nicht.
Von einer Übersterblichkeit wegen Corona kann nicht die Rede sein.

In Zahlen heißt das:
Seit Ausbruch der Pandemie sind bisher 283 Bürgerinnen und Bürger der Stadt nachweislich mit dem Virus infiziert, neun Landshuterinnen und Landshuter sind an oder mit Covid-19 gestorben.
Vom 1. Januar bis zum 30. Juni 2020 wurden der Stadt insgesamt 416 Sterbefälle gemeldet.
Das waren zwar zwei mehr als im Vorjahreszeitraum (plus 0,5 Prozent), allerdings ist dabei zu berücksichtigen, dass 2020 ein Schaltjahr und der Betrachtungszeitraum damit um einen Tag (oder eben 0,5 Prozent) länger ist.
Im Vergleich mit dem ersten Halbjahr 2018 ist dagegen ein Rückgang um 25 Sterbefälle zu verzeichnen.
Und gegenüber dem ersten Halbjahr 2017, als in Landshut 455 Menschen starben, waren in den ersten sechs Monaten 2020 sogar 39 Tote weniger zu beklagen.

Für Oberbürgermeister Alexander Putz ist das eine Bestätigung für den vorsichtigen Kurs im Kampf gegen die Pandemie in Bayern.
Und der OB bedankt sich bei den Ärzten und Pflegern des Klinikums Landshut.
Die haben in der heißen Corona-Phase rund um Ostern 65 infizierte Patienten stationär behandelt.
Vielen Menschen konnten durch die großartige Arbeit im Klinikum gerettet werden, sagt der Landshuter Rathauschef.