Eisstadion: Kein Neubau – sondern umfassende Sanierung

Das traditionsreiche Landshuter Eisstadion soll umfangreich saniert werden.
Das hat der Sport- und Bausenat gestern Abend mit deutlicher Mehrheit beschlossen.
Zu den aufwendigsten Maßnahmen gehören sicher die komplette Erneuerung des maroden Dachs und der Abbruch und Neubau der Stehplatztribüne Ost.
Nach vorbereitenden Arbeiten im kommenden Jahr sollen die Baumaßnahmen nach der Saison 2018/19 beginnen und werden voraussichtlich bis Herbst 2022 dauern.
Kosten rund 21,3 Millionen Euro.

Damit ist der von Landshuts OB Putz ins Spiel gebrachte Neubau so gut wie vom Tisch.
Jetzt muss das Stadtratsplenum noch darüber abstimmen.

Das Fassungsvermögen des Stadions wird während der Umbauphase  bei nur rund 2600 Zuschauern liegen. Nach der Sanierung wird die Kapazität der Halle wieder auf etwa 4400 Besucher steigen.

Der Neubau einer steiler als bisher angelegten Stehplatztribüne wiederum bringt sowohl für die Zuschauer als auch für die Sportler erhebliche Vorteile mit sich, hieß es.
So werden sich die Sichtverhältnisse und die Atmosphäre im Stadion erheblich verbessern; außerdem entsteht unter den neuen Tribünen zusätzlicher Platz, der beispielsweise für Aufwärmbereiche oder
Trainingsräume genutzt werden kann.

OB Alexander Putz zeigte sich mit dem Ergebnis der rund dreistündigen Beratungen
sehr zufrieden.
„Nach der Sanierung wird das Eisstadion optimale Voraussetzungen für die Sportler aus Nah und Fern ebenso wie für Tausende Fans bieten.
Ich freue mich, dass die Mitglieder des Bau- und Sportsenats mehrheitlich für dieses Projekt gestimmt haben.“ Jetzt gehe es darum, die Detailplanungen und ab 2019 die Arbeiten mit höchster Ausgabendisziplin anzupacken, so Putz