Erinnern an die Schreckensnacht vor 79 Jahren

Niederbayern gedenkt heute den Opfern der Reichsprogromnacht.
Am 9. November 1938 wurden in Deutschland Synagogen angezündet, jüdische Geschäfte und Wohnungen geplündert, viele Menschen misshandelt und ermordet.
Unter anderem wurden in der einzigen niederbayerischen Synagoge in Straubing Fenster, Türen und die Inneneinrichtung zerstört.
Allerdings ist die Straubinger Synagoge auch die einzige in ganz Bayern, die in der NS-Zeit nicht vollständig zerstört wurde.
Man hatte befürchtet, dass die Flammen auf benachbarte Häuser übergreifen könnten und deshalb die Synagoge nicht in Brand gesetzt.
Zahlreiche Menschen wurden jedoch verhaftet, wie auch in anderen niederbayerischen Städten.

Mit verschiedenen Gedenkveranstaltungen soll heute auch in der Region an die schrecklichen Ereignisse in der Reichspogromnacht erinnert werden.

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