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Folgen des Unwetters in Landshut

Die Folgen des verheerenden Unwetters im Raum Landshut werden heute nach und nach sichtbar.
So ist zum Beispiel der gesamte Uferweg entlang der Isar gesperrt.
Hier liegen noch Äste oder umgestürzte Bäume – das Wasserwirtschaftsamt spricht von Lebensgefahr beim Betreten der abgesperrten Bereiche.

Einsatzkräfte von Feuerwehr und THW haben an die 400 Einsätze durch Starkregen, Erdrutsche und Schlammlawinen hinter sich.
Die Rede ist von einem 100-jährlichen Ereignis – zeitweise sind bis zu 57 Liter Regen pro Quadratmeter gefallen.

Hauptschwerpunkte waren dieses Mal der Innenstadtbereich sowie der Landshuter Süden – beginnend in Achdorf, über Hofberg, Moniberg, Haggrainertal, den Bereich Schönbrunn/Wildbachstraße bis hinüber nach Frauenberg.

In Landshut-Achdorf müssen Menschen aus ihren Autos befreit werden, die vom Wasser eingeschlossen sind.
Dabei wird mindestens eine Person verletzt.
Feuerwehr und THW aus Landshut und der Umgebung müssen zu hunderten Einsätzen ausrücken.
Im Landkreis Landshut trifft das Unwetter unter anderem Niederaichbach.
Hier stürzen durch den Starkregen das Dach und die Seitenwand einer Halle ein.

Auch das städtische Impfzentrum ist nicht verschont worden.
Dort sind Pavillons und Bauzäune dem Unwetter zum Opfer gefallen, der Betrieb musste gestern Abend vorzeitig eingestellt werden.