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Frühwarnwert überschritten: Corona-Maßnahmen in Landshut

Tiefe Sorgenfalten gibt es zurzeit in Landshut:
Die Stadt hat die meisten neuen Corona-Fälle in ganz Bayern!
Grund für die vielen Infektionen sind vor allem Reiserückkehrer aus Osteuropa und den Balkanstaaten.
Jetzt hat die Stadt einige Maßnahmen ergriffen, um die Zahlen wieder in den Griff zu bekommen.

Reiserückkehrer aus Risikogebieten müssen sich ab jetzt zweimal testen lassen: einmal gleich bei der Einreise und dann nochmal nach 5 bis 7 Tagen.
Erst wenn beide Tests negativ sind, darf man wieder aus der Quarantäne.

Außerdem dürfen sich in der Öffentlichkeit, also auch in der Gastronomie nur noch maximal fünf Menschen treffen bzw. an einem Tisch sitzen.
Das heißt, dass in Restaurants die Tische nur noch mit fünf Personen besetzt sein dürfen.
Dies gilt nicht für Angehörige des eigenen Hausstands, Ehegatten, Lebenspartner, Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft, Verwandte in gerader Linie, Geschwister sowie Angehörige eines weiteren Hausstands.
Treffen sich beispielsweise ein Ehepaar mit drei Kindern und ein weiteres Ehepaar aus einem anderen Haushalt, können diese gemeinsam an einem Tisch sitzen.

Der verkaufsoffene Sonntag am kommenden Wochenende wurde abgesagt.

Für private Veranstaltungen, die bisher mit bis zu 100 Personen in geschlossenen Räumen und bis zu 200 Personen im Freien stattfinden konnten, behält sich die Stadt weitergehende Beschränkungen vor, sofern dies im Zuge des Infektionsgeschehens nötig werden sollte.
So könnte es in einem nächsten Schritt erneut zu einer Halbierung der aktuell geltenden Personenbeschränkungen auf 50 beziehungsweise 100 Personen kommen.

Alle Maßnahmen sind vorläufig für eine Woche beschlossen worden.
Danach wird abhängig von der weiteren Entwicklung der Infektionszahlen neu entschieden