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Ganz dünnes Eis: DLRG warnt

Aufpassen, Lebensgefahr.
Davor warnt die DLRG.
Der Dauerfrost lässt immer mehr Seen zufrieren.
Aber:
Wer sich auf das Eis wagt, spielt mit seinem Leben.
Alexander Fendt von der DLRG Mühldorf rät generell davon ab, zugefrorene Seen oder Bäche zu betreten.

Wer es trotzdem nicht sein lassen kann, sollte auf einiges achten:
Bei Seen sollte die Eisdecke mindestens 15 cm stark sein, damit das Eis betreten werden kann.
Und trotz einer vermeintlich dicken Eisschicht können an verschiedenen Stellen Gefahren lauern:
Über fließendem Wasser wächst die Eisschicht langsamer als auf stehendem.
Daher besteht besondere Gefahr an Zu- und Abflüssen, an Quellen im See, die Strömungen verursachen, und an bewachsenen Uferstellen.

Ein Knistern oder Knacken beim Betreten der Eisschicht ist ein letzter Hinweis dafür, dass die Tragkraft des Eises nicht ausreicht.
Das eiskalte Wasser verursacht schneidende Schmerzen und raubt dem Körper Muskelkraft.
Einem Verunfallten bleiben deshalb nur wenige Minuten Zeit, sich selbst zu retten.
Außerdem bedeutet Unterkühlung im eisigen Wasser fast immer Lebensgefahr.

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