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Große Antikörperstudie in Straubing gestartet

Bitte Mund auf und Arm her – heißt es in Straubing.
Natürlich geht es um Corona.
In Straubing läuft jetzt eine große Antikörper-Studie.
Mit Rachenabstrich und Blutabnahme.
Die Teilnahme besteht aus zwei Teilen:
Zunächst wird bei den Probanten ein Rachenabstrich zum Test einer akuten Infektion gemacht sowie Blut abgenommen, um mögliche Antikörper zu bestimmen.
Das soll zeigen, wie weit sich das Virus in der Bevölkerung verbreitet hat.
In einem zweiten Teil werden die Teilnehmer zu Vorerkrankungen, Vorsichtsmaßnahmen und ihrem Sozialverhalten befragt – ob sie etwa bei Familienfeiern oder auf Veranstaltungen waren.

Erste Testperson in Straubing war am Dienstag der Rathaus-Chef:
Oberbürgermeister Markus Pannermayr (CSU) trat in der in einem Bus untergebrachten RKI-Teststation zu Rachenabstrich und Blutentnahme an.
Insgesamt wurden 2000 Straubinger angeschrieben, damit sie sich an der Studie beteiligen.
Die Teilnahme ist freiwillig.
Bis Dienstag hatten sich laut RKI 620 Menschen angemeldet.

Die Wissenschaftler wollen auch erforschen, wie hoch der Anteil der Infizierten ist, die Krankheitssymptome haben oder hatten.
Die Studie sei wichtig, um die Krankheit besser zu verstehen, sagte Osamah Hamouda vom RKI.