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Hohe Haftstrafe gefordert

Beim Blutverdünner-Prozess vor dem Passauer Landgericht geht es in die heiße Phase:
Gestern sind die Plädoyers gehalten worden.
Die Staatsanwaltschaft fordert demnach 12 Jahre Haft wegen versuchten Mordes.
Die 51-jährige Angeklagte soll versucht haben, ihren Mann mit blutverdünnenden Medikamenten umzubringen, um mehr Zeit für ihren Liebhaber zu haben.
Die Verteidigung plädiert hingegen auf Freispruch.
Zuletzt hat es in dem Prozess eine unerwartete Wende gegeben:
Das Opfer hatte ausgesagt, die Medikamente selbst eingenommen zu haben.
Seitdem sitzt der Mann in Untersuchungshaft.
Die Angeklagte bestreitet die Vorwürfe.
Am Freitag wird dann das Urteil erwartet.