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Im Kaufrausch das Hirn einschalten

Bei so vielen Schnäppchen verliert der eine oder andere Online-Shopper schon mal die Kontrolle über sich.
Und das nutzen schwarze Schafe rund um den „Black Friday“ aus.
Die Betrüger gehen mit Fakehops online und verkaufen total günstig Sachen, die sie aber gar nicht haben.
Wer im Voraus zahlt, ist sein Geld los.
Das rät die Polizei:

  • Internetseite: Bemerken Sie bei einer eigentlich bekannten Internetseite Ungereimtheiten, kann dies bereits ein Indiz für einen „Fake-Shop“ sein.
    Suchen Sie den Namen des Anbieters in einer Suchmaschine, dadurch können Sie negative Erfahrungen anderer Kunden schnell herausfinden und müssen sich nicht auf die Versprechungen der Shop-Betreiber verlassen.
  • Prüfsiegel/Gütesiegel: Gütesiegel als Wegweiser im Onlinehandel. Zwar gibt es keine einheitlichen Gütesiegel für Online-Geschäfte, sie können aber eine gewisse Orientierung beim Online-Kauf geben, ersetzen aber keines Falls eine gesunde Portion Misstrauen.
    Verwendet der Onlineshop ein Prüf-/Gütesiegel? Klicken Sie auf das, falls vorhandene Emblem, in der Browserzeile, um das Prüfzertifikat angezeigt zu bekommen.
    Anschließend sollte ein Hinweis erfolgen, seit wann der Shop zertifiziert ist.
  • Zahlungsmethode: Wählen Sie sichere Zahlungswege.
    Der Einkauf auf Rechnung kann Sie vor Betrug durch einen „Fake-Shop“ schützen.
    Überweisungen können jedoch nur kurzfristig rückgängig gemacht werden. Auch beim Lastschriftverfahren können vorgenommene Abbuchungen noch nach einigen Tagen storniert werden.
    Nicht selten werden dem Kunden bis zum letzten Bestellschritt eine Auswahl an unterschiedlichen Zahlungsmethoden angeboten. Beim Abschluss des Bestellvorgangs ist dann die Zahlung nur noch auf Vorkasse oder durch Eingabe der Kreditkartendaten möglich.
  • Passwörter/Zugangsdaten: Ändern Sie umgehend Ihr Passwort, wenn Sie in dem Shop ein Passwort verwendet haben, dass Sie auch bei anderen Seiten (bspw. Onlinebanking) nutzen.