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Inzidenz-Irrsinn: Landshuter Läden müssen wieder schließen

Traurige Gewissheit für alle Einzelhändler in Landshut:
Sie müssen  übermorgen wieder schließen.
Da die Stadt drei Tage lang in Folge keinen „stabilen“ Inzidenzwert von unter 50 halten konnte.
Im Gegenteil:
die Zahlen sind sogar noch gestiegen.
Damit gelten für die Stadt Landshut ab Freitag die Inzidenzregeln zwischen 50 und 100.
Im Einzelhandel ist dann nur noch Terminshopping möglich.

Konkret gelten nach Angaben des Bayerischen Gesundheitsministeriums in Landkreisen oder kreisfreien Städten, in denen mindestens drei Tage in Folge, also „stabil“, eine 7-Tage-Inzidenz zwischen 50 und 100 besteht, folgende inzidenzabhängige Regeln:

Öffnung des Einzelhandels für Terminshopping-Angebote („Click & meet“), wobei eine Kundin oder ein Kunde pro angefangene 40 Quadratmeter Verkaufsfläche nach vorheriger Terminbuchung für einen fest begrenzten Zeitraum mit Kontaktnachverfolgung zugelassen werden kann.

Öffnung von Museen, Galerien sowie gegebenenfalls zoologischer und botanischer Gärten sowie Gedenkstätten für Besucher mit vorheriger Terminbuchung und Kontaktnachverfolgung

Individualsport mit maximal fünf Personen aus zwei Haushalten und Sport in Gruppen von bis zu 20 Kindern unter 14 Jahren im Außenbereich auch auf Außensportanlagen.

Keine Veränderungen ergeben sich ab Freitag für Buchhandlungen:
Sie dürfen weiter öffnen, sofern sie entsprechende Hygienekonzepte aufweisen und sicherstellen, dass auf Kunden je 10 Quadratmeter Verkaufsfläche entfallen (sofern die Verkaufsfläche kleiner als 800 Quadratmeter ist, ab 800 Quadratmetern Flächen sind 20 Quadratmeter pro Kunde zu gewährleisten).
Unter gleichen Voraussetzungen können weiterhin auch Büchereien, Archive und Bibliotheken öffnen.