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Kämpfer für die Umwelt in Passau gestorben

In den 70er Jahren hat er Fernsehgeschichte geschrieben:
Der Umweltschützer und Journalist Horst Stern.
Jetzt ist er in Niederbayern gestorben.
Hier hat der 96-Jährige zurückgezogen in Passau gelebt.

In seinen Fernseh-Reportagen hatte sich Horst Stern vor allem für den Umweltschutz eingesetzt.
Seine oft sehr pointierte Kritik brachte ihm den Ruf eines Kronzeugen für die ökologische Bewegung ein.
Main-Donau-Kanal oder Tiere in der Pharmaforschung:
Horst Stern meldete sich zu Wort und prangerte an.
Er warnte auch frühzeitig vor den Gefahren des Alpen-Tourismus und vor dem Waldsterben.

Bekannt wurde er vor allen durch seine Sendung „Sterns Stunden“.
Mit eindrucksvollen, teils drastischen Filmaufnahmen und Kommentaren hatte Stern vor einem gedankenlosen Umgang mit der Natur gewarnt und Missstände aufgedeckt.
Seine ARD-Sendung „Sterns Stunde“ ist vielen älteren Fernsehzuschauern auch heute noch ein Begriff.
1975 gründete er unter anderem mit Bernhard Grzimek den Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND).