Kasache entmannt Mitbewohner – Urteil erwartet

Er hat seinen Mitbewohner mit einem Pflasterstein niedergeschlagen und ihn dann mit einem Messer entmannt – der 48-jährige Angeklagte aus Kasachstan.
Heute wird in dem Prozess vor dem Landgericht Landshut das Urteil erwartet.
Es muss geklärt werden, ob der Angeklagte zum Tatzeitpunkt schuldfähig war.
Denn laut Staatsanwaltschaft und einem Sachverständigen leidet er an einer psychischen Erkrankung.
Bei seiner Aussage vergangene Woche hatte der kasachische Flüchtling bereits ein Teilgeständnis abgelegt.
Er sei von seinem Mitbewohner aus der Ukraine mehrfach vergewaltigt worden und wollte sich rächen.
Sein Opfer ist bei der Tat verblutet.