Keime vermiesen Schwimmern das Vergnügen

Heute ist wieder bestes Badewettter in Niederbayern. Und jedes Jahr taucht diese Frage wieder auf: Kann man in der Landshuter Isar baden?
Es ist schon verlockend:Bei 30 Grad und Sonne einfach kurz in die Isar springen.Aber:In der Isar kann sich die Wasserqualität schnell ändern.Eine Belastung durch Keime kann darum nicht ausgeschlossen werden.Wasseranalysen haben hier für die hygienische Beurteilung keine längerfristige Aussagekraft. Zu dem Zeitpunkt, wo die Ergebnisse der Wasseranalyse vorliegen, ist neues Wasser mit anderen Eigenschaften an dieser Stelle vorhanden. Aus diesem Grund müssen von der Gesundheitsverwaltung keine regelmäßigen Untersuchungen durchgeführt werden. Wenn Untersuchungen durchgeführt werden, geschieht das freiwillig, zur Dokumentation des Zu-standes. Bei diesen Untersuchungen hat sich gezeigt, dass die Wasserqualität in Trockenwetterperio-den durchaus einwandfrei sein kann. Bei Regenwetterperioden oder Starkregen kann sich die Situation aber schnell ändern. Dann können durch Abspülungen neben Fein-teilchen, die das Wasser trüben auch Keime in den Fluss gelangen.In Stadt und Landkreis Landshut ist in allen Flüßen das Baden verboten.Aber – es gibt ja viele tolle Badeseen mit einer Top-Wasserqualität.Zum Beispiel die Gretlmühle in Landshut oder den WakeLake in Wörth.