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Kommt die „Landshut“ zurück?

Es ist im August 1970
Da besucht eine große Delegation aus Landshut den damaligen Flughafen München-Riem.
Anlass war die Taufe einer Lufthansa-Maschine auf den Namen „Landshut“.
Der Rest ist Geschichte.

Nun will die Münchner Stadtrats-CSU das Flugzeug mit der bewegten Vergangenheit zurückholen.
Sie hat beantragt, dass die „Landshut“ Teil einer Gedenkstätte auf dem alten Flughafen-Gelände in Riem werden soll.

Palästinensische Terroristen hatten die «Landshut» mit 82 Passagieren und fünf Besatzungsmitgliedern an Bord am 13. Oktober 1977 in ihre Gewalt gebracht und Flugkapitän Jürgen Schumann erschossen.
Auf dem Flughafen der somalischen Stadt Mogadischu stürmte die GSG9 die Maschine und befreite die Geiseln unversehrt.

Das Auswärtige Amt hatte die «Landshut» auf Initiative des damaligen Außenministers Sigmar Gabriel im Sommer 2017 kurz vor der Bundestagswahl unter großem Medienrummel aus Brasilien nach Friedrichshafen gebracht.
Seither ist unklar, was damit passieren soll.