Landrat redet über Bayern-Ei-Skandal

Heute sitzt der Dingolfinger Landrat Heinrich Trapp vor einem Untersuchungsausschuss.
Es ist der Ausschuss des Landtags zum Bayern-Ei-Skandal.
Die Firma „Bayern-Ei“ hat im Landkreis Dingolfing-Landau bei Wallersdorf eine Niederlassung.
In mehreren europäischen Ländern waren 2014 Menschen an Salmonellen aus Ei-Produkten erkrankt; mindestens ein Mensch soll an den Folgen gestorben sein.

Die Eier stammten aus Niederbayern- von der Firma Bayern-Ei.
Den Behörden und der Staatsregierung wird vorgeworfen, sie hätten früh von dem Skandal gewusst, die Bevölkerung aber nicht gewarnt.

Landrat Trapp hat bereits heftige Kritik am Landtagsuntersuchungsausschuss um die Firma Bayern-Ei geübt.
Gegenüber Medien sagte er, er halte das ganze „Gegackere“ um den Ausschuss für überflüssig.
Er nahm seine Behörden in Schutz, kritisierte aber auch mangelnde technische Ausstattung.

Mit mehr als 350 Fragen will der von der Opposition initiierte Untersuchungsausschuss die Hintergründe des Skandals aufklären.
Dazu sollen mehr als 70 Zeugen gehört werden, darunter auch Ministerpräsident Horst Seehofer.