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Bakterien-Alarm: Metzgerei ruft Schinken und Wurst zurück

Ein Blick in den Kühlschrank schadet heute früh nicht.
Vor allem, wenn da drin Wurst und Schinken liegen.
Denn eine Metzgerei bei Moosburg ruft jede Menge Produkte zurück.
Wegen Gesundheitsgefahr.
Es handelt sich um Wurst und Schinken der Tagwerk Bio-Metzgerei in Niederhummel.
In einer Charge Gelbwurst sind Listerien festgestellt worden.
Die Produkte der Metzergei sind unter anderem in den Landkreisen Landshut, Freising, Erding und Mühldorf verkauft worden.
In der Mitteilung der Metzgerei heißt es:

„Listerien sind Bakterien, die in der Umwelt, vor allem auch im landwirtschaftlichen Bereich, weit verbreitet sind.
Meist nimmt die Erkrankung beim Menschen einen relativ harmlosen Verlauf, der einer grippalen Infektion und einer Magen-Darm-Infektion ähnelt.
Bei bestimmten Risikogruppen, zu denen besonders Schwangere, alte und abwehrgeschwächte Menschen zählen, kann eine Listerieninfektion jedoch ernste Folgen haben.
Daher verfahren wir mit großer Vorsicht und rufen den Großteil unserer Produkte zurück, obwohl dafür derzeit keine Erkenntnisse einer Kontamination vorliegen.

Der gesamte Betrieb wird am Wochenende einer kompletten Grundreinigung unterzogen und danach abermals beprobt.
Die Ergebnisse werden Anfang kommender Woche (KW5) vorliegen.
Erst wenn einwandfrei feststeht, dass keine Listerien mehr vorhanden sind, werden wir mit der Neuproduktion starten.
Kunden können die Wurst- und Schinkenprodukte selbstverständlich gegen Erstattung an die Verkaufsstelle zurückbringen.
Wir sind zuversichtlich, den Laden in Niederhummel am Mittwoch wieder öffnen zu können.“

Vom Rückruf ausgenommen sind:

  • Fleisch
  • Ganze Salamistangen, Polnische, Pfefferknacker, Chiliknacker und Rinderchiliknacker (aufgrund der wursteigenen Bakterienkulturen keine Listerienvermehrung möglich)
  • Aufschnittwurst als Mini oder ganze Stange im Kunstdarm,
  • Pressack im Kunstdarm