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Milderes Urteil im Bayern-Ei-Prozess?

Es ist DER niederbayerische Aufreger der vergangenen Jahre:
Der Skandal um die Salmonellen-Eier von Bayern Ei.-
Seit einiger Zeit läuft der Prozess gegen den damaligen Geschäftsführer.
Und der könnte Glück haben.
Möglicherweise fällt die Strafe für den EX-Bayern-Ei-Boss geringer aus.
Denn in dem Prozess könnte ein Urteil wegen fahrlässiger statt gefährlicher Körperverletzung fallen.
Das hat der Vorsitzende Richter mitgeteilt.

Angeklagt ist der frühere Geschäftsführer von Bayern-Ei wegen gefährlicher Körperverletzung und in einem Fall wegen gefährlicher Körperverletzung mit Todesfolge.
Der Mann weist die Vorwürfe zurück.

Heute hätten vier Zeugen aus Frankreich aussagen sollen, die an Salmonellen erkrankt waren.
Jedoch erschienen die Zeugen nicht vor dem Landgericht.
Der Prozess wird am 21. Januar fortgesetzt.
Geplant sind dann Aussagen von Zwischenhändlern und Endabnehmern von Bayern-Ei-Produkten.

Die Ermittler werfen dem Angeklagten
or, 2014 die Auslieferung von Eiern mit der Kennzeichnung Güteklasse A veranlasst zu haben, obwohl in den Produktionsstätten Salmonellen nachgewiesen worden waren.
Mehr als 180 Konsumenten aus Deutschland, Österreich und Frankreich sollen an Salmonellen erkrankt sein, 40 der Fälle kamen zur Anklage.
in 94-Jähriger soll aufgrund des Verzehrs von Bayern-Ei-Ware nach einer Salmonellen-Infektion gestorben sein.