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Nach Großbrand: Betrieb erstmal stillgelegt

Knapp an einer Katastrophe vorbei.
So fällt die vorläufige Bilanz der Rettungs-und Einsatzkräfte nach dem Großbrand in Wörth bei Landshut aus.
Für die Recyclingfirma Koslow hat dieser Brand nun auch harte Konsequenzen.
Landrat Peter Dreier hat den Betrieb nun bis zum Vorliegen des Abschlussberichts der Kriminalpolizei stillgelegt.
Denn der gestrige Brand ist kein Einzelfall.
Seit Februar gab es insgesamt schon drei Vorfälle  bei dieser Recyclingfirma.
Aktuelle Schadstoffmessungen liegen zur Stunde noch nicht vor.
Die Gemeinde Wörth veranstaltet morgen um 18 Uhr in der Isarhalle einen Bürgerabend zum Brandfall Koslow.

Hinter den Helfern liegen anstrengende Stunden.

Der Brand wurde unter Einsatz großer Mengen an Wasser und Schaummitteln bekämpft.
Da sich der Wind in Intensität und Richtung immer wieder änderte, mussten sich die Feuerwehren stets auf eine neue Situation einstellen.
Durch die starke Rauchentwicklung wurde die Bevölkerung gewarnt, Fenster und Türen geschlossen zu halten.
Eine Evakuierung wurde nicht angeordnet, da die Bevölkerung am sichersten zuhause bei geschlossenen Fenstern und Türen war.
Die Sicht war zum Teil stark eingeschränkt, auch auf der benachbarten A92 kam es zu Beeinträchtigungen.
Verletzt wurde bisher niemand.

Insgesamt waren 22 freiwillige Wehren aus den Landkreisen Dingolfing-Landau und Landshut, vier Werksfeuerwehren und die Berufsfeuerwehr München vor Ort, insgesamt 63 Feuerwehr-Fahrzeuge waren hier im Einsatz.
Zudem unterstützten zwei Ortsverbände des THW (Landshut und Ergolding) mit 15 Kräften und 55 Angehörige der Rettungsdienste an der Einsatzstelle.

Insgesamt waren etwa 300 Feuerwehren im Einsatz, die Örtliche Einsatzleitung wurde von Kreisbrandinspektor Karl Hahn übernommen.
Die Polizei war mit 25 Beamten vor Ort, ein Hubschrauber sorgte für die Luftüberwachung.
Landrat Peter Dreier:


Der Bürgermeister von Wörth, Stefan Scheibenzuber:

Jürgen Königer, der ärztliche Leiter des Rettungsdienstes: