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Nach Messerangriff im ICE: Durchsuchung in Niederbayern

Nach dem Messerangriff in einem ICE sitzt der Schock auch in Niederbayern tief.
Denn der Täter lebt seit dem Jahr 2014 in Niederbayern, 2016 ist der Syrer als Flüchtling anerkannt worden.
An seinem Wohnort in Passau hat die Polizei am Wochenende eine Wohnung durchsucht und Leute befragt.
Bei dem Messerangriff in dem ICE sind vier Menschen verletzt worden.

Die Polizei geht davon aus, dass der 27-jährige Syrer kein Terrorist ist, sondern psychisch krank ist.
Der Leitende Oberstaatsanwalt Gerhard Neuhof sagte, ein Gutachter gehe davon aus, dass der Mann unter einer «paranoiden Schizophrenie» leide und Wahnvorstellungen habe.
Zur Tatzeit wäre er somit nicht schuldfähig gewesen.
Der Haftrichter ordnete deshalb auf Antrag der Staatsanwaltschaft seine Unterbringung in einem Bezirkskrankenhaus an.