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Niederbayerische Wirtschaft im Krisenmodus

Eine Überraschung ist das nicht:
Die niederbayerische Wirtschaft ist im Krisenmodus.
Ausgangsbeschränkungen, geschlossene Grenzen und Läden haben ihre Spuren hinterlassen.
Fast 60 Prozent der Betriebe beklagen in den ersten vier Monaten des Jahres einen Umsatzeinbruch.
Das hat die IHK-Niederbayern erfragt.

Bei einem Viertel der Unternehmen beträgt der Rückgang sogar 25 Prozent oder mehr.
In Hotels, in der Gastronomie oder im Reisegewerbe ist die Lagebeurteilung dramatisch schlecht.

Auf Kündigungen haben die meisten Unternehmen bis jetzt verzichtet – sie setzen auf Kurzarbeit.
Um aus der Krise zu kommen, fordern die Firmen unter anderem weniger Steuern.

Corona macht aber auch deutlich, wie schnell und flexibel der niederbayerische Mittelstand auf herausfordernde Situationen reagieren kann – das mildert die Folgen der Krise etwas ab“, mheißt es von der IHK.
Mehr als jeder vierte befragte Betrieb hat Produkte oder Vertriebswege angepasst.
Als Beispiele werden die Einführung von Lieferservices, der Ausbau der digitalen und Online-Angebote oder die Produktion von Schutzausrüstung genannt.
Die Einzelhändler sind hier besonders aktiv.