© Funkhaus Landshut

Politischer Aschermittwoch: Die Grünen in Landshut

Söder, Scheuer oder Habeck:
Die Größen der Politik-Welt stehen beim Politischen Aschermittwoch in Niederbayern bereit.
In Landshut wollen die Grünen mit Parteichef Robert Habeck in Sachen Schlagfertigkeit punkten.
Vor seiner Rede gab es schon eine ersten verbale Spitze, und zwar von der Landshuter Grünen-Politikerin und OB-Kandidatin Sigi Hagl.
Für sie sei es skandalös, dass es in Sachen Stadttheater Landshut nicht vorangehe – OB Alexander Putz unternehme keinerlei Anstalten, um Lösungen dafür zu finden

Grünen-Chef Robert Habeck zeigte sich in seiner Rede aber weniger angriffslustig als manche seiner Kollegen.
Die Bemerkung von CSU-Chef Markus Söder, wonach die Grünen eine, so wörtlich, „Tofu-Tupper-Party mit Habeck als Captain Iglo“ machen, ließ ihn offenbar kalt.
Sein Motto: Weniger poltern, mehr handeln – auch mit Blick auf die bevorstehende Kommunalwahl in Bayern.

Zuvor wurde Habeck unterdessen von rund einem Dutzend Landwirten in Landshut empfangen.
Sie haben sich vor dem Bernlochner versammelt, um gegen Umwelt-, Klima- und Artenschutzauflagen zu protestieren.
Vor seinem Auftritt hat Habeck betont, die Wut der Bauern zu verstehen.
Er fordert ein System, das nicht den Leistungs- und Preisdruck erhöht, sondern das Mensch und Tier gleichermaßen hilft und unterstützt.
Das sei aber nicht allein Aufgabe der Grünen.