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Polizei Niederbayern warnt vor Fake-Shops

Online-Shopping steht besonders zu Corona-Zeiten hoch im Kurs.
Dazu kommt diese Woche auch noch der Black Friday, der mit zusätzlichen Rabatten lockt.
Im Einkaufsfieber fallen aber auch viele auf sogenannte Fake-Shops herein.
Davor warnt jetzt noch einmal das Polizeipräsidium Niederbayern.
Die Seiten von Fake-Shops sehen auf den ersten Blick oft seriös aus.
Oft kommt aber, nachdem das Geld überwiesen ist, minderwertige oder gar keine Ware an.
Stutzig werden sollte man bei allzu lukrativen Schnäppchen.

Das Polizeipräsidium Niederbayern rät, sich vor der Bestellung über bisher unbekannte Plattformen oder Anbieter genauestens zu informieren.
Ein fehlendes bzw. unstimmiges Impressum, eingeschränkte/nicht funktionierende Kontaktmöglichkeiten oder das Fehlen eines erkennbaren Bezugs nach Deutschland sollten die Alarmglocken läuten lassen.
Informieren Sie sich im Internet über die Erfahrungen anderer Nutzer mit dem Anbieter und nehmen Sie erforderlichenfalls Kontakt mit der Verbraucherschutzzentrale auf.
Ferner sollten bei einem unbekannten Gegenüber nur Bezahlmethoden genutzt werden, die eine Rückforderung des Geldes ermöglichen.

Damit Verbraucher trotzdem guten Gewissens im Internet einkaufen und am „Black Friday“ aufrichtige Schnäppchen ergattern können, werden ergänzend einige hilfreiche Tipps für ein sicheres Onlineshopping zur Verfügung gestellt:

  • Plattform: Handelt es sich um eine bisher unbekannte Webseite, suchen Sie den Namen des Anbieters in einer Suchmaschine. Dadurch können Sie negative Erfahrungen anderer Kunden schnell herausfinden und müssen sich nicht auf die Versprechungen der Betreiber verlassen.
  • Prüfsiegel/Gütesiegel: Bietet einen Hinweis, seit wann der Shop zertifiziert ist.
  • Zahlungsmethode: Betrüger bieten üblicherweise keine sicheren Zahlungswege an. Bei Zweifeln an der Seriosität sollten Sie daher nach der Möglichkeit zur Bezahlung mit Käuferschutz oder auf Rechnung nach Erhalt der Ware suchen.
  • Passwörter/Zugangsdaten: Haben Sie bei einem vermeintlichen „Fake-Shop“ Daten angegeben, die auch bei anderen Diensten von Ihnen verwendet werden, sollten Sie dort umgehend das Passwort ändern. Betrüger, die in den Besitz fremder Zugangsdaten kommen, nutzen diese oftmals für weiter strafbare Aktivitäten auf Kosten des rechtmäßigen Inhabers.

 

Wenn Sie dennoch Opfer eines betrügerischen Anbieters geworden sind und bereits eine Zahlung geleistet haben, kontaktieren Sie umgehend den genutzten Finanzdienstleister, um die Zahlung möglichst rückgängig zu machen.
Bewahren Sie alle Belege Ihrer Bestellung auf und erstatten Sie Strafanzeige bei der Polizei.

Weitere präventive Informationen zum Thema „E-Commerce“ finden Sie unter folgendem Link: