Rache als Tatmotiv

Überraschung heute im Gerichtssaal am Landshuter Landgericht. Der des Mordes angeklagte Kasache hat ein Geständnis abgelegt. Er gab zu, seinem Opfer den Penis abgetrennt zu haben. Der 48 jährige bestritt aber eine Tötungsabsicht. Er habe sich an dem Ukrainer rächen wollen, weil dieser ihn vergewaltigt habe. Die Tat passierte im September vergangenen Jahres in einer Asylbewerberunterkunft in Eggenfelden.  Der Kasache ist seit knapp 9 Monaten in einer Klinik untergebracht. Laut der Staatsanwaltschaft Landshut leidet der Angeklagte an einer psychischen Erkrankung.