Scharf: „Wir befreien die Isar aus ihrem starren Korsett.“

Die untere Isar in Niederbayern soll wieder zu einer lebendigen Flusslandschaft und zu einem atemberaubenden Naturerlebnis werden.
Bayerns Umweltministerin Ulrike Scharf hat sich gestern in Dingolfing über den Stand der Renaturierungsmaßnahmen informiert.
Und die Ministerin schwärmt schon von dem neuen Naherholungsgebiet, das bis 20122 fertig sein soll.

„Seltene Tier- und Pflanzenarten profitieren von der verbesserten Gewässerstruktur und den naturnahen Uferböschungen“, erklärte die Ministerin.
Die Isar werde aber auch für die Menschen wieder zugänglicher; es entstehen Kiesbänke und neue Uferwege.

Die Arbeiten sind angelaufen: Mitten im Stadtgebiet werden großflächig die verbauten und kanalisierten Ufer aufgerissen.
Auf über einem Kilometer entstehen hier Strände und Flachwasserzonen.
Bis Ende 2022 soll die Isar auf einer Länge von über 30 Kilometern renaturiert werden.
Die Kosten: 6,3 Millionen Euro.