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Städtebauförderung: Noch nie so viel Geld für Niederbayern

Rund 32 Millionen Euro sind aus den Städtebauförderprogrammen von EU, Bund und Freistaat vergangenes Jahr nach Niederbayern geflossen.
Regierungspräsident Rainer Haselbeck zieht für 2017 eine positive Bilanz.
Noch nie zuvor habe es für die Städte und Gemeinden im Bezirk so viel Geld gegeben.
Ein gelungenes Beispiel für die Städtebauförderung sei die Neugestaltung der Landshuter Neustadt.

Im Zuge der Verlegung der Fernwärmeleitung hat sich die Stadt Landshut dazu entschlossen, den Empfehlungen des „Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepts“ nachzukommen.
So wurde die Aufenthaltsqualität auf verbreiterten Gehsteigen mit mehr Platz zum Flanieren und der Möglichkeit für Außenbestuhlung erheblich verbessert. Zahlreiche Bänke, flankiert von bepflanzten Cortenstahlbehältern, laden die vom Einkaufen müde gewordenen Besucher zum Ausruhen ein. Vom gut begeh- und befahrbaren, lärmmindernden Fahrbahnbelag aus gesägten Granitpflastersteinen profitieren Anwohner und Besucher gleichermaßen. Dem Ziel der barrierefreien Innenstadt wird mit einem weitgehend niveaugleichen Straßenraumprofil und ertastbaren Führungselementen auf den Gehwegen entsprochen.
Die Kosten für die Neugestaltung der Neustadt betragen rund 3,6 Mio. Euro. Davon erhält der Stadt Landshut einen Zuschuss aus dem Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramm „Städtebaulicher Denkmalschutz“ in Höhe von rund 1 Mio. Euro.
Haselbeck geht davon aus, dass Städte und Gemeinden auch im neuen Jahr großzügig bei ihren Projekten unterstützt werden.