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Startbahngegner werfen CSU schäbige Tricksereien vor

Im Streit um die dritte Startbahn schlagen die Wellen wieder hoch.
Grund: Ministerpräsident Seehofer hatte gestern wieder die Möglichkeit ins Spiel gebracht, die Flughafen GmbH in eine Aktiengesellschaft umzuwandeln.

Bei einer AG könnten Bund und Land allein den Bau einer Startbahn beschließen – die Veto-Position der Stadt München wäre ausgehebelt.
Die Startbahngegner sprechen von einem skandalösen Wortbruch und Tricksereien.
Noch vor wenigen Monaten hatten Seehofer und Finanzminister Söder eine Umwandlung ausgeschlossen.
Der Wirtschaftsexperte der Landtags CSU, Erwin Huber gibt Seehofer dagegen Rückendeckung:
Die CSU Fraktion sei nicht weiter willens, die Blockade durch die Stadt München zu akzeptieren, sagte der Niederbayer gegenüber Medien.