Tod eines Schülers – Verfahren gegen einen Angeklagten eingestellt

Da waren es nur noch fünf:
Im Prozess um eine Schlägerei mit einem toten Schüler in Passau hat es heute eine Überraschung gegeben.
Das Gericht hat das Verfahren gegen einen der Angeklagten eingestellt.
Es handelt sich dabei um den jungen Mann, der die Rolle des Schiedsrichters eingenommen haben soll.
Zeugen haben bestätigt, dass der 22-Jährige nicht selbst zugeschlagen hat.
Wegen anderer Delikte wurde er schon zu einem Jahr und acht Monaten verurteilt.

Den Ermittlungen zufolge hatte sich der 15 Jahre alte Maurice K. im April mit einem der Angeklagten zu einer körperlichen Auseinandersetzung nach dem Motto „1 gegen 1“ verabredet.
Laut Anklage mischten sich Umstehende in den Streit ein, die Situation eskalierte.
Maurice wurde so schwer verletzt, dass er an seinem Blut erstickte.

Fünf deutsche Jugendliche und Männer im Alter zwischen 15 und 25 Jahren müssen sich jetzt noch für den Tod des Schülers verantworten.
Die Staatsanwaltschaft legt vier Angeklagten unter anderem Körperverletzung mit Todesfolge und einem fünften Beihilfe zur La