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Trauer und Wut: Das emotionale Ende einer Airline

Mit Verspätung ist gestern Abend die letzte Maschine der insolventen Air Berlin vom Münchner Flughafen gestartet.
Die Passagiere wurden angehalten, auf dem Weg zur Startbahn ihre Handylichter ans Fenster zu halten, um die Maschine zum Leuchten zu bringen.
Kurz vor Mitternacht ist die Maschine dann auf dem Flughafen Berlin Tegel gelandet.
Dank einer Sondergenehmigung konnte der Flugkapitän noch Schleifen in Herzform über der Innenstadt drehen. Die Flughafenfeuerwehr begrüßte die Maschine mit Sirenenklängen und Wasserfontänen.
Zum Abschied hatten sich mehrere tausend Menschen versammelt, darunter viele Beschäftigte.
Viele von ihnen stehen bald ohne Job da.
In der Nacht wurde auch bekannt, dass der britische Billigflieger Easyjet Teile des Air-Berlin-Betriebs am Standort Tegel übernimmt.