Untersuchung zur Bayern-Ei-Affäre beginnt

Jede Menge Akten und über 350 Fragen der Opposition:
Rund drei Jahre ist der niederbayerischen Bayern-Ei-Skandal jetzt her – heute beginnt der Untersuchungsausschuss dazu.
Die Salmonelleneier aus Niederbayern sollen viele Menschen krank gemacht und einen sogar das Leben gekostet haben.
Der Vorwurf:
Die Behörden und die Staatsregierung sollen früh von dem Skandal gewusst, die Bevölkerung aber nicht gewarnt zu haben.
Spätestens im nächsten Frühjahr muss der Untersuchungsausschuss beendet sein.

Alle vier Fraktionen im Landtag hatten vor der Sommerpause für die Einrichtung des Kontrollgremiums gestimmt, das Fehler im Skandal um salmonellenverseuchte Eier aufdecken soll.
Die Opposition hat mehr als 350 Fragen, die sie beantwortet wissen will.

Dem Ausschuss gehören neun Abgeordnete an: fünf von der CSU, zwei von der SPD, Freie Wähler und Grüne stellen jeweils ein Mitglied.
Mit Mechthilde Wittmann (CSU) wurde erstmals in der Geschichte des Landtags eine Frau zur Ausschussvorsitzenden bestimmt.