© Pixabay

Verletzte nach Gift-Einsatz bei Ergoldsbach

Einen mehr als brenzligen Einsatz erlebt die Feuerwehr gestern Abend bei Ergoldsbach:
Aus einem umgekippten Anhänger laufen etwa 3000 Liter Pflanzenschutzbrühe aus.
Das Gift fließt in einen Graben.
Die Feuerwehr staut das Wasser, um zu verhindern, dass das Spritzmittel in einem Bach landet.
Während des Einsatzes klagen sieben Feuewehrler und ein Polizist über Augenreizungen und Atembeschwerden.
Sie kommen ins Krankenhaus.
Schuld an den Beschwerden sind giftige Dämpfe.
Nach dem Einsatz bei Ergoldsbach werden zirka 30 Feuerwehrleute und zwei Polizisten dekontaminiert.
Umweltschäden sind offenbar nicht entstanden.

Drei verletzte Einsatzkräfte konnten inzwischen wieder aus der Augenklinik bzw. aus dem Krankenhaus entlassen werden.
Die Fahrbahn der Gemeindeverbindungsstraße zwischen Kläham und Martinshaun wurde bei dem Unfall erheblich beschädigt und wurde daher bis auf weiteres gesperrt.