Wahlkampfstimmung am Gillamoos

Die Redeschlacht ist vorbei am Politischen Gillamoos in Abensberg.

SPD Kanzlerkandidat Schulz klagte nach dem TV-Duell mit Merkel gestern Abend, viele drängende Fragen seien gar nicht gestellt worden.
Die 90 Minuten hätten nicht gereicht, um alle Fragen zu beantworten, etwa zur Bildung oder zur Gerechtigkeit.
Deutschland sei ein reiches Land, aber kein gerechtes, betonte Schulz.
Er beklagte massive Einkommensunterschiede in der Republik.
Das spalte das Land.

 

Der frühere Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg hat im proppevollen CSU Zelt u.a. weiter sein Comeback gefestigt. Er dankte seinen Anhängern für den freundlichen Empfang und für die Unterstützung. Er habe jetzt lange genug zeit gehabt über selbstverschuldete Fehler nachzudenken.

Freie Wählerchef Hubert Aiwanger hat Bundeskanzlerin Angela Merkel vorgeworfen, das Land an die Wand zu fahren.  „CSU und SPD tragen die Amokfahrt mit“, sagte Aiwanger.
Unter anderem sprach er sich gegen einen Familiennachzug von Flüchtlingen aus.
Die jungen Männer müssten heimgehen, um ihre Länder wieder aufzubauen, so Aiwanger.

Grünen-Chef Cem Özdemir hat die Verkehrspolitik der großen Koalition und das Festhalten am Verbrennungsmotor kritisiert.
„Der nächste deutsche Verkehrsminister dürfe sich nicht vier Jahre lang mit einer Maut beschäftigen“, sagte er auf dem Gillamoos in Abensberg.