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Wegen Gerede: FDP-Kreischef wirft das Handtuch

Liebe ist Privatsache.
Wenn aber Amors Pfeil einen Landshuter FDP-Politiker und die Landshuter Grünen OB-Kandidatin trifft, gibt´s Gerede.
Und es wurde viel über Norbert Hoffmann und Sigi Hagl geredet.
Das hat Folgen.
Norbert Hoffmann legt sein Amt als FDP-Kreisvorsitzender Nieder.
In einem Schreiben an die FDP-Mitglieder begründet er den Schritt damit, dass innerhalb der Landshuter FDP seine Loyalität gegenüber dem Landshuter FDP-OB in Frage gestellt wurde.

Es heißt:
„Wie Sie der Presse entnehmen konnten, wurde ob meiner privaten Beziehung zur OB-Kandidatin der Grünen, Sigi Hagl, bedauerlicherweise verschiedentlich innerhalb der Landshuter FDP meine Loyalität gegenüber unserem Oberbürgermeister Alexander Putz in Zweifel gezogen.
Ich kann Ihnen versichern, dass dies nicht der Fall ist.
Seit dem Amtsantritt von Alexander Putz hat sich die Stadt in eine sehr positive Richtung weiterentwickelt.
Unser Oberbürgermeister hat im anstehenden Wahlkampf jegliche Unterstützung aus unserem Kreisverband mehr als verdient.

Um jeglichen möglicherweise dennoch verbleibenden Restverdacht eines Loyalitätskonfliktes im Landshuter OB-Wahlkampf endgültig auszuräumen und eine weiter ausufernde öffentliche Debatte darüber zu vermeiden, werde ich mein Amt als Kreisvorsitzender mit Ablauf des kommenden Dienstags, 13. August 2019, niederlegen und bis dahin für eine geordnete Übergabe der Amtsgeschäfte Sorge tragen.“

FDP Stadtrat und bayerischer FDP-General will Norbert Hoffmann bleiben.