© Henrik Bringsøe

Wo schlängelt die Schlange durch die Natur?

Darauf können wir stolz sein:
Bei uns lebt noch eine ganz seltene Schlange.
Es ist die Äskulapnatter, die ja auch im Symbol der Apotheker vorkommt.
Im Landkreis Rottal-Inn fühlt sich die bis zu 1,80 Meter lange Schlange zum Beispiel im Bereich Simbach am Inn sehr wohl.
Der Bestand der Äskulapnatter ist aber stark bedroht.
Um die Tiere noch besser schützen zu können, möchten  Naturschützer wissen, wo die Schlange vorkommt.
Wer die Natter irgendwo sieht, soll sich bitte melden.

Sie besitzt am Rücken eine glänzend braune Färbung, die von olivfarben bis hin zu schwarz stark variieren kann.
Manche Schuppen haben einen weißen Rand, wodurch eine leichte, helle Längsstrichelung entlang des sonst schlanken Körpers entsteht.
Die Unterseite dagegen ist blassgelb, der Vorderkörper ist oft ebenfalls heller und leicht gelblich.

Die Jungtiere ähneln mit ihren gelben Halbmondflecken am Nacken einer Ringelnatter, haben ein schwarzes Band vom Auge bis zum Mundwinkel und eine undeutliche dunkelbraune Fleckenzeichnung.
Die Äskulapnatter ist nicht giftig und beißt auch nur, wenn sie sich sehr bedroht fühlt.
Sie kann am Boden als auch in Bäumen und Sträuchern gesichtet werden, da sie die einzige regelmäßig kletternde Schlangenart bei uns ist.

Oft ist sie in Siedlungsnähe zu finden.
Gerade Kompost- und Reisighaufen werden von den Tieren gerne zur Eiablage genutzt, weshalb hier ggf. Gartenbesitzer ein offenes Auge haben sollten.
Aber auch in Schuppen und anderen Nebengebäuden wurden Äskulapnattern hin und wieder angetroffen.
Wer die Schlange sieht, soll sich bitte melden:
Und zwar hier:

Daniel Renner, Tel.: 08573/2613114

info@kettennattern.de