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Niederbayern beim Nahverkehr auf dem Abstellgleis

Ohne Auto sind wir in fast ganz Niederbayern aufgeschmissen.
Wie übel die Lage in Sachen Bus und Bahn ist, gibt es jetzt Schwarz auf Weiß.

Niederbayern landet in einem Ranking des Vereins „Allianz pro Schiene“ ganz weit hinten.
Nirgendwo in Deutschland der Nahverkehr so weit weg von den Menschen wie in Ostbayern, heißt es.
Absolutes Schlusslicht ist der Landkreis Dingolfing-Landau.

Dann folgen die Kreise Straubing-Bogen und Rottal-Inn.
Auch der Landkreis Landshut ist unter den letzten zehn.

Der Verein beruft sich mit seiner Auswertung auf Daten des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR).
Dieses berechnete den Angaben nach den Anteil der Bevölkerung, der in 600 Metern Luftlinie bis zu einer Bushaltestelle oder 1200 Metern zu einem Bahnhof lebt.
Herangezogen wurden Stationen, die werktags mindestens zehn Fahrten pro Richtung anbieten.

Der Erhebung nach haben im Landkreis Dingolfing-Landau 29,1 Prozent der Menschen entsprechenden Zugang zum Öffentlichen Nahverkehr.
In Straubing-Bogen sind es 38,9 Prozent, im Kreis Rottal-Inn 48,4 Prozent und im Landkreis Landshut 51,3 Prozent.

Die dichteste Versorgung mit Öffentlichem Nahverkehr unter den Landkreisen in Deutschland hat demnach der Main-Taunus-Kreis in Hessen mit 99,5 Prozent.
Auf Platz zwei folgt - als einziger bayerischer Landkreis unter den Top Ten - Fürstenfeldbruck mit 99,4 Prozent.

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